Probefahrt abgebrochen

Die erste Probefahrt der „AIDAprima“ ist jetzt von der japanischen Mitsubishi-Werft bei Nagasaki abgebrochen worden. Als Grund nannte AIDA Cruises eine Taifunwarnung. Aus Sicherheitsgründen habe die Werft das 300 Meter lange und 37,60 Meter breite Schiff vom Außenkai ins Trockendock zurückverlegt, meldete die Rostocker Reederei.

Auch der Motorenhersteller Caterpillar bestätigte auf Nachfrage, das die Probefahrt kurzfristig abgesagt wurde. „An den Motoren lag es aber nicht“, sagte Caterpillar-Produktmanager Frank Starke. Das Unternehmen hatte im Juni zusätzliche Monteure nach Japan geschickt. Die in Rostock-Warnemünde gebauten Motoren mussten einer gründlichen Reinigung unterzogen werden, hieß es. Dabei seien Verschmutzungen „mit unklarer Herkunft“ beseitigt worden. „Fest steht, dass die Motoren bei der Abnahme auf dem Warnemünder Prüfstand einwandfrei liefen“, betont Hans-Ulrich Hölk, Mitglied der Caterpillar-Geschäftsführung.

Auch im Internet wurde bereits über Motorenpro ble me spekuliert, nachdem ein Blogger behauptet hatte, dass der Schornstein der „AIDAprima“ rauchen, dass Schiff aber nicht auslaufen würde.

Erst in der vergangenen Woche war die „AIDAprima“ ausgedockt worden (THB 24. Juli 2015). Am 3. Oktober soll der Cruiser zu seiner Jungfernfahrt starten. In der anschließenden Wintersaison wird das Schiff dann siebentägige Orient-Reisen ab Dubai und Abu Dhabi absolvieren. bre

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