Rotterdam als Logistik-Hub
Für AIDA Cruises soll der Hafen Rotterdam künftig eine größere Rolle spielen.
Der Maashafen wird nicht nur Einstiegshafen für Passagiere, sondern auch der Versorgungshafen der größten deutschen Kreuzfahrtreederei. Sämtliche Proviantierung und Versorgung wird zukünftig von den deutschen Lagern in Hamburg und Kiel per Lastwagen nach Rotterdam gebracht und dort verladen, erfuhr der THB am Rande einer Veranstaltung an Bord der neuen, in Japan gebauten „AIDAprima“, die heute in Hamburg zu be staunen ist.
Aber auch beim Treibstoff wird Rotterdam zukünftig Versorgungspunkt Nummer eins. Anlässlich des Erstanlaufs des neuen Flaggschiffes „AIDAprima“ in Rotterdam am 19. April 2016 besiegelten AIDA Cruises und Shell ihre Partnerschaft für die künftige Versorgung der „AIDAprima“ und ihres Schwesterschiffs „AIDAperla“ mit Flüssigerdgas (LNG).
Die „AIDAprima“ machte auf ihrer Überführungsfahrt von der japanischen Bauwerft in Nagasaki nach Hamburg zunächst in Rotterdam fest und absolvierte dort einen ersten Test.
Der 300 Meter lange Neubau ist das erste Kreuzfahrtschiff weltweit, das während der Hafenzeit mit Flüssigerdgas betrieben werden kann. Dadurch werden die Emissionen während der Liegezeiten maßgeblich reduziert. Die Reederei „glaubt an LNG“, hieß es in Rotterdam. EHA
