Urlauberin schwimmt Kreuzfahrtschiff vier Stunden hinterher
Eine Urlauberin hat auf Madeira versucht, einem davonfahrenden Kreuzfahrtschiff hinterherzuschwimmen. Wie die portugiesischen Hafenbehörden in Funchal mitteilten, wurde die 65 Jahre alte Britin vier Stunden später von Fischern aus dem Meer gerettet. Die Frau und ihr 69-jähriger Ehemann hatten nach Informationen der staatlichen Nachrichtenagentur Lusa am Samstag nach ihrer Ankunft auf Madeira an Bord der „Marco Polo“ entschieden, ihre Kreuzfahrt vorzeitig zu beenden und mit dem Flugzeug nach Großbritannien zurückzukehren. Am Flughafen hatte sich das Ehepaar nach einem Streit jedoch getrennt, berichtete der Chef der Hafenbehörde, Félix Marques.
Als die offenbar geistig verwirrte Britin das Schiff an der Küste vorbeifahren sah, habe sie geglaubt, ihr Mann sei an Bord zurückgekehrt. In ihrer Verzweiflung habe sie sich ins Meer gestürzt und versucht, zu dem Schiff zu schwimmen. Der Mann hatte nach Medienberichten vom Dienstag jedoch ein Flugzeug zurück nach Großbritannien genommen. dpa/FBi
