Verkürzter „Magellan“-Anlauf

Die „Magellan“, das neue Flaggschiff des britischen Kreuzfahrtanbieters Cruise & Maritime Voyages (CMV), machte am Sonntag erstmals in Hamburg am Kreuzfahrtterminal Altona fest.

Ursprünglich sollte die 221 Meter lange „Magellan“ (IMO 8217881) von Hamburg aus über den Nord-Ostsee-Kanal Kurs auf die Ostsee nehmen. Bei diesem Vorhaben hat die Reederei nach Experten-Einschätzungen wohl die Abmessungen des Schiffes nicht ganz im Auge behalten, können doch nur Schiffe mit einer Durchfahrtshöhe von 42 Metern die Brücken des Kanals passieren. Ein Maß, das die „Magellan“ um einige Meter überschreitet. Somit wurde die ursprünglich geplante Aufenthaltszeit in Hamburg verkürzt und das Schiff nahm bereits in der Nacht zum Montag den Weg über das Skagerrak in die Ostsee. Erst im Frühjahr 2015 wurde die „Magellan“ im Rahmen eines fünfwöchigen Werftaufenthalts bei der Damen Shiprepair Amsterdam für ihren Einsatz bei CMV überholt. Dabei standen neben Arbeiten am Ruder und Propeller weitere Wartungs- und Reparaturtätigkeiten sowie Klassearbeiten auf dem Programm. Das 1985 gebaute und mit einer Bruttoraumzahl von 46.052 vermessene Schiff bietet Platz für rund 1250 Passagiere in 726 Kabinen. Bei CMV wird es mit einem neuen Konzept ausschließlich für Erwachsene eingesetzt . bre/CE

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