Rostock: Jetzt ist Leistung gefragt

Die beiden jeweils 50 Meter langen und 35 Tonnen schweren Gittermastausleger der im Rostocker Hafen versunkenen Mobilkrane sind geborgen. Der Schwimmkran „Baltic Lift“ hat die durch Taucher unter Wasser zerlegten Teile gehoben und auf dem Kai abgesetzt. Am 31. Januar waren während der Verladung auf das Transportschiff „Jumbo Vision“ zwei fabrikneue Mobilkrane vom Typ Liebherr LHM550 in elf Meter Tiefe versunken. Stückpreis: etwa vier Millionen Euro.

Jetzt steht für den eigens aus Rotterdam angerückten Schwimmkran „Hebo Lift 9“ die eigentliche Arbeit an: Die noch 400 Tonnen schweren Unterbauten der Geräte zu bergen. Sie sollen vorübergehend auf dem Kai am Liegeplatz 25 abgesetzt werden.

Bei Liebherr geht man davon aus, dass die Bergung aller Teile bis Anfang der Woche abgeschlossen werden kann. Dann soll das betroffene Hafenbecken nach der Rücknahme der Ölsperren auch wieder uneingeschränkt befahrbar sein, heißt es. Unklar ist weiterhin, ob die Krane – oder zumindest Komponenten – nach der langen Zeit unter Wasser noch genutzt werden können. tja

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