Blauhelme zurück in Warnemünde

Sie waren rund fünf Monate im Einsatz, am morgigen Samstag kehren die deutschen Blauhelmsoldaten mit der Korvette „Oldenburg“ (F 263) wieder in ihren Heimathafen Rostock-Warnemünde zurück.

 Die 61-köpfige Besatzung war Teil des internationalen maritimen Einsatzverbandes UNIFIL (United Nations Interim Force in Lebanon) und seit dem 21. Januar 2019 an Bord. Mit dieser Mission setzen sich Blauhelmsoldaten bereits seit 1978 für Frieden zwischen Libanon und  Israel ein. Während des jetzt zu Ende gehenden Einsatzes unter dem Kommando von Fregattenkapitän Stephan Lukaszyk (38) überwachte die Crew den Seeraum vor der libanesischen Küste, bildete die ansässige Marine aus und nahm an einer Vielzahl von Übungen teil, teilte die Bundesmarine mit. „Um die Zusammenarbeit mit der libanesischen Marine und den Seenotrettungsleitstellen zu stärken, sind Übungsmanöver unabdingbar“, erklärt Lukaszy.

Mit dem Einlaufen der „Oldenburg“ endet die deutsche Beteiligung an dem maritimen Einsatz allerdings nicht. Mitte Mai ist die Korvette „Ludwigshafen am Rhein“ (F 264) mit 64 Besatzungsmitgliedern aus Warnemünde ausgelaufen. Sie patrouilliert bis Mitte Oktober in den Gewässern vor der libanesischen Küste. acw

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