Carrier „Norwind“ manövrierunfähig

Die „Arklow Willow“ kollidierte mit einem Kutter , Foto: Hasenpusch
In dieser Woche haben sich mehrere Havarien auch unter Beteiligung von Frachtern deutscher Reedereien ereignet.
Beim 9861-tdw-Mehrzweckfrachter „Norwind“ (IMO 9171371) kam es beim Transit der Dardanellen in südlicher Richtung auf der Fahrt von Tekirdag nach Amsterdam zu einem Maschinenausfall. Das Traffic Control Center wurde informiert und schickte einen Schlepper, der das mit 6354 BRZ vermessene Schiff zur Reparatur des Schadens auf die Reede von Kumkale zog. Der Frachter gehört der 2012 gegründeten Leeraner Reederei NTO Shipping. Gebaut wurde die „Norwind“ 1999 auf der koreanischen Werft Trogir Shipyard.
Der russische 4998-BRZ-Frachter „Kapitan Mironov“ (IMO 9077563) kollidierte mit dem auf Antigua & Barbuda registrierten 8227-tdw-Frachter „Mila“ der ebenfalls in Leer ansässigen Reederei Briese Schiffahrt. Die „Mila“ lag bereits seit einigen Tagen von Liepaja kommend an Liegeplatz 144 in Archangelsk. Die Havarie ereignete sich, als der Frachter beim Auslaufen im Hafen manövrierte. Die „Mila“ wurde am Steuerbordheck auf mehreren Metern Länge eingedrückt, während die „Kapitan Mironov“ unbeschädigt blieb und ihre Reise nach Nantes antreten konnte.
Der 13.873-BRZ-Frachter „Arklow Willow“ (IMO 9314600) der irischen Reederei Arklow Shipping stieß mit dem 33 Meter langen griechischen Fischereifahrzeug „Agios Nektarios“ zwischen den Inseln Kefalonia und Zakynthos zusammen. Der Kutter erlitt am Steuerbordvorschiff Schäden, konnte jedoch aus eigener Kraft in den Hafen von Kyllini einlaufen. Die „Arklow Willow“ befand sich auf der Fahrt von Itea nach Gibraltar und wurde angewiesen, vor dem Hafen für Untersuchungen Anker zu werfen. Der mit 8935 BRZ vermessene Frachter entstand 2004 bei der japanischen Werft Kyokuyo Shipbuilding & Iron Works.
Auf der Fahrt von Tripolis nach Constanta rammte der unter Cook-Islands-Flagge laufende 4145-tdw-Frachter „Esperanza“ (IMO 8410354) die türkische Fähre „Ezine“. Der Unfall geschah beim Transit der Dardanellen in Süd-Nord-Richtung. Die „Esperanza“ ankerte nach der Havarie in der Bucht von Poyraz mit Schäden am Wulstbug. fab
