Cruise-Saison in Asien vorzeitig beendet
Die weiter grassierende Coronavirus-Epidemie („Corvid-19“) in China strahlt auf immer mehr Bereiche aus. So kündigte Aida Cruises am Freitag an, die Kreuzfahrt-Saison in Asien vorzeitig zu beenden. Betroffen seien die beiden Schiffe „Aidavita“(IMO 9221554) und „Aidabella“ (IMO 9362542) mit insgesamt rund 3300 Passagieren. Regulär hätte das Asien-Programm noch bis April gedauert, für jedes Schiff seien bis dahin noch vier Reisen geplant gewesen. Die französische CMA CGM spürt auch die Folgen der Massenkrankheit. Weil für China-inbound-Reefer-Container mit Ablieferung in Shanghai, Ningbo sowie Tianjing/Xingang inzwischen die Reefer-Anschluss-Kapazitäten erschöpft seien – die Ladung wird nur schleppend aus den Häfen abgerufen – müssen die Boxen auf andere Häfen weiterverteilt werden. Und das verursacht Mehrkosten, die die Reederei über einen Frachtaufschlag (Port Congestion Surcharge) auffängt: 1250 US-Dollar pro Container obendrauf, „prepaid“ zu zahlen. EHA/dpa
