Deutsche Marine: „Donau“ fällt aus
Ein Motorschaden hat die Teilnahme des Versorgungsschiffes „Donau“ (A 516) der Deutschen Marine am ständigen Nato-Minenabwehrverband SNMCMG 1 vorzeitig beendet. Der Marineschlepper „Wangerooge“ rückte aus, um das auf der Kröger Werft gebaute und 1994 in Dienst gestellte Schiff vom Ärmelkanal aus nach Wilhelmshaven zu schleppen.
Die „Donau“ mit 65 Soldaten an Bord war im Januar vom Heimathafen Rostock aus ausgelaufen und Teil des Nato-Minenabwehrverbandes. Neben diversen Übungen gehört auch die Altlastenbeseitigung in Nord- und Ostsee zu einer der Aufgaben des Verbands. Munitionsreste aus den Weltkriegen stellen weiter eine Gefahr für die Seeschifffahrt sowie für die Meeresumwelt dar.
Der Verband hat im aktuellen Einsatz bereits 38 Minen im Oslofjord gefunden. Neben der „Donau“ gehören zehn Minenabwehreinheiten der Nato-Staaten zu dem Verband. Eigentlich hätte die „Donau“ noch bis Juni mitwirken sollen. tja/dpa
