Flusskreuzer havariert erneut

Dem Flusskreuzfahrtschiff „Gretha van Holland“ droht nach einer Unfallserie das Aus für die gesamte Saison auf der Müritz-Elde-Wasserstraße.

Wie ein Wasserschutzpolizei-Sprecher am Sonntag erklärte, muss das etwa 40 Meter lange Schiff nach einer „Festlegeverfügung“ vorerst in Parchim bleiben. Die Umstände des jüngsten Unfalls vom Freitagabend sollen noch vollständig geklärt werden.

Bei der Ausfahrt aus einer Schleuse in Parchim war die „Gretha van Holland“ gegen das Hubtor gestoßen. Dabei wurde das Steuerhaus, das nicht weit genug heruntergefahren war, zerstört. Das Schleusentor wurde beschädigt, verletzt wurde niemand.

Der Flusskreuzfahrer war ohne Passagiere unterwegs und hatte nach bereits zwei vorangegangenen Unfällen in der vergangenen Woche bei Grabow nur noch eine Sondergenehmigung – und sogar schon Polizeibegleitung. Das Polizeiboot, das hinter der „Gretha van Holland“ fuhr, passte aber nicht mit in die Schleuse. lmv/ger

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