Frachter blockierte Suezkanal

Die „MSC Fabiola“ (12.600 TEU) wurde 2010 in Korea gebaut, Foto: Hasenpusch
Der 12.600-TEU-Frachter „MSC Fabiola“ ist im Suezkanal havariert.
Das Containerschiff (IMO 9447847) der Reederei Döhle war vergangene Woche auf dem Weg von Marsaxlokk auf Malta nach Salalah im Oman, als es am Südende des Kanals unterhalb des Ahmed-Hamdi-Tunnels bei Kilometer 144 auf Grund lief. Auf halbem Weg zwischen dem Großen Bittersee und Suez war es zu einem Maschinen-Blackout gekommen. Als zehntes von 20 Schiffen eines südgehenden Konvois kam die „MSC Fabiola“ nach Steuerbord aus dem Fahrwasser ab.
Insgesamt waren von der Havarie 35 Einheiten betroffen. Viele mussten im Großen Bittersee Anker werfen, während sechs Schlepper gerufen wurden, um den Havaristen zu befreien. Nach der Aktion musste die „MSC Fabiola“ einige Erprobungen durchführen, während die beiden Schlepper „Mosaed 4“ und „Port Said“ sie auf Position hielten. In der Nacht zum Sonnabend wurde die „MSC Fabiola“ nach Suez geschleppt, wo sie vor Anker ging.
Das 366 Meter lange und 48 Meter breite Schiff mit einem Tiefgang von 15,5 Metern und einer Tragfähigkeit von 153.514 tdw entstand 2010 bei Samsung Heavy Industries. fab/ts
