Gezielter Schlag ins Kontor

Die belgischen Sicherheitsbehörden sind fest entschlossen, dem international organisierten Handel mit der Massendroge Kokain die Stirn zu bieten.

Wie berichtet, holten mehrere Dutzend Beamte und Spezialisten am Montag sowohl im weitläufigen Antwerpener Stadtgebiet als auch im Hafen zu einem großen gemeinsamen Schlag aus. Im Hafengebiet konzentrierte sich dabei die Aktion auf den PSA Containerterminal am Deurganckdok, das sich auf dem linken Scheldeufer des zweitgrößten europäischen Seehafens befindet. Umfangreiche und langwierige Recherchen hatten ergeben, dass von diesem Containerterminal aus systematisch in handlichen Reisetaschen verstautes Kokain, das aus Südamerika stammt, über eine ausgefeilte Logistik blitzschnell weiterverteilt wird. In Zollkreisen wird das mit dem Begriff „Ripp-off-Verfahren“ umschrieben. Im Zuge des Zugriffs auf dem Terminal sowie in verschiedenen Wohnungen im Stadtgebiet wurden nach THB-Informationen etwa 15 Verdächtige festgenommen, um sie anschließend gezielt zu verhören. Zudem beschlagnahmte die Polizei 13 Luxusautos, 14 Kilogramm Kokain sowie rund 250.000 Euro an Bargeld, das aus Drogenverkäufen stammte. Die Untersuchungen laufen weiter. EHA/PSA

Teilen
Drucken

Kundenservice

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne.

Kundenservice

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne.

Nach oben