Havarie-Fregatte fuhr ohne AIS

Die mit einem Tanker kollidierte und dabei schwer beschädigte norwegische Fregatte „Helge Ingstad“ hatte zum Unglückszeitpunkt ihr AIS-System nicht eingeschaltet.

Das teilte eine Sprecherin der norwegischen Marine der in Bergen erscheinenden Tageszeitung „Bergens Tidende“ mit. Der Vorfall, bei dem es an Bord des Kriegsschiffes acht Leichtverletzte unter der insgesamt knapp 140-köpfigen Besatzung gab, hatte sich <link https: www.thb.info rubriken maritime-sicherheit single-view news norwegische-fregatte-mit-tanker-kollidiert.html _blank fregatte mit tanker>am Donnerstagmorgen im Zufahrtsbereich zur westnorwegischen Hafenstadt ereignet. Das Seegebiet vor Ort ist vergleichsweise eng, zudem durchzogen von verschiedenen Felsinseln.

Die seitens der norwegischen Marine und nationalen Küstenwache konzentriert vorgenommenen Maßnahmen zum Erhalt des Schiffes und zur Verhinderung einer größeren Umweltkatastrophe zeigten Wirkung. Ausgelaufene Kraftstoffe konnten so wirksam aufgefangen werden. Der am Zusammenprall beteiligte, unter Malta-Flagge fahrende Rohöltanker „Sola TS“ (IMO 9724350) wurde bei der Havarie nur leicht beschädigt. Er hatte rund 625.000 Liter Rohöl in seinen Tanks.

Die inzwischen durch die norwegische Marine veröffentlichen Fotos lassen indes das Ausmaß der Kollision erkennen. So ist das in Spanien gebaute Schiff an Steuerbordseite vom Heck bis zur Mitte aufgerissen. In den kommenden Tagen konzentrieren sich die Arbeiten auf die weitere Absicherung des Havaristen, das Abdichten des gewaltigen Lecks sowie die Bergung. Zudem laufen die Untersuchungen zur Unfallursache auf Hochtouren. EHA/dpa

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