Havaristen in Cuxhaven und Hamburg

Die „Primula Seaways“ erreichte Cuxhaven, Fotos: Hasenpusch

Die „Yeoman Bridge“ kam nach Hamburg
Die „Primula Seaways“ der dänischen Reederei DFDS ist nach ihrer Kollision Ende 2015 in Cuxhaven eingetroffen.
Die Schäden an der RoRo-Fähre (IMO 9259513) sind deutlich zu sehen. Das Schiff war im Dezember 2015 mit dem Autotransporter „City of Rotterdam“ vor der englischen Ostküste kollidiert. Ab Juli wird die Bremerhavener Lloyd Werft sowohl die Reparatur eines Schadens als auch die Verlängerung durch eine Mittschiffssektion von 30 Metern übernehmen. Zwölf Tage hat die Werft dann Zeit, um das Schiff auseinanderzuschneiden. 19 weitere Tage sind für das Zusammenfügen und die Reparaturen vorgesehen (THB 30. März 2016). Für die Lloyd Werft ist die bevorstehende Verlängerung von großer Bedeutung, da mit DFDS bereits eine Option für die Verlängerung von zwei weiteren Fähren vereinbart wurde.
Mit der „Yeoman Bridge“ kam jetzt am Wochenende ein weiterer Havarist in Hamburg ein. Der Massengutfrachter hatte vergangene Woche bei einem Anlegemanöver im Brunsbütteler Elbehafen den Gastanker „Peary Spirit“ gerammt (THB 4. April 2016). Die „Yeoman Bridge“ wurde auf der linken Seite oberhalb der Deckslinie beschädigt. Ein Wassereinbruch konnte ausgeschlossen werden. Beim Gastanker wurde die Außenhülle an der rechten Seite auf einer Länge von 25 bis 30 Metern aufgerissen – neun Meter über der Wasserlinie, so dass es auch bei der „Peary Spirit“ zu keinem Wassereinbruch kam.
Die „Yeoman Bridge“ (IMO 8912302) entstand 1991 auf der japanischen Werft Tsu neishi Tadotsu Factory. Der auf den Bahamas registrierte Carrier erreicht eine Tragfähigkeit von 96.772 tdw. fab
