Naval Dome bekämpft Hacker-Angriffe
Der auf IT-Sicherheit im maritimen Bereich spezialisierte Dienstleister Naval Dome hat seine Anwendungen erweitert und neu strukturiert. Bislang war Naval Dome nur für die Handelsschifffahrt aktiv.
Wie das israelische Unternehmen mitteilt, hat es seine maritime Cyber-Schutztechnologie jetzt kompatibel auch zu hafenbasierten Systemen und zu den Systemen an Bord von Marineschiffen gemacht. Die Softwarelösungen wurden dafür nicht nur erweitert, sondern auch umbenannt, um zwischen den verschiedenen Anwendungsarten zu unterscheiden.
Die Cyber-Defense-Software wird nun als „Marine Dome“ für den Einsatz auf kommerziellen Schiffen, Kreuzfahrtschiffen und Yachten, als „Port Dome“ für Häfen und Terminals und als „Navy Dome“ für den Einsatz auf Marineschiffen vermarktet. „Obwohl die Technologie an sich die gleiche ist, haben wir einige der Algorithmen geändert, um sie an die verschiedenen Arten von Systemen und Geräten an Bord und an Land anzupassen“, erläutert Naval-Dome-CEO Itai Sela.
„Indem wir den ‚Port Dome‘ wie ein Schutzschild über die angeschlossenen Maschinen und Anlagen eines Hafens oder den ‚Navy Dome‘ über die auf Marineschiffen installierten Systeme installieren, entfernen wir die Cyber-Schwachstellen und schützen diese wichtigen Bereiche so vor Hackerangriffen“, so Ido Ben-Moshe, Vice President Business Development.
Gerade Häfen seien mittlerweile besonders gefährdet: „Die Zunahme autonomer, vernetzter Maschinen, computerintegrierter Betriebs- und Terminalmanagementsysteme wird dazu führen, dass Häfen zunehmend anfällig für einen Cyberangriff werden, wenn sie nicht angemessen geschützt sind, sagt Ben-Moshe. bo/bek
