Neubau der DGzRS für den Darß

Die Mannschaft freut sich auf ihren neuen Seenotrettungskreuzer, Foto: DGzRS
Auf der Fassmer Werft in Berne an der Unterweser hat die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Donnerstag ihren sechsten neuen 28-Meter-Seenotrettungskreuzer auf Kiel gelegt. Bestimmt ist er für die Station Darß, dort soll 2021 die „Theo Fischer“ ersetzt werden.
28 Meter lang, 6,20 Meter breit, zwei Meter Tiefgang, fast 4000 PS stark und 24 Knoten schnell – das sind einige technische Daten des neuen Schiffes, das intern SK 42 heißt. In der für Seenotrettungskreuzer typischen Heckwanne führen die 28-Meter-Einheiten jeweils ein gut acht Meter langes Tochterboot mit, das auf See unabhängig vom Mutterschiff agieren kann.
Einer alten Tradition folgend wurde die Kiellegung des neuesten Spezialschiffes der DGzRS durch eine Münzeinlegung in ein Bauteil des Rumpfes feierlich begangen. Schiffbauern und Seenotrettern soll die Münze Sicherheit, Glück und Gesundheit verheißen. Hinterlassen wurden sogar zwei Münzen – eine Ostmark und eine D-Mark.
Die Station am Darß wird nach Angaben der DGzRS in den nächsten Jahren aus dem Nothafen Darßer Ort, der zurückgebaut und renaturiert werden soll, in den derzeit in Planung befindlichen neuen Inselhafen nach Prerow umziehen. tja
