Neues Räumschiff getauft

Das neue Räumschiff „Utlandshörn“ soll künftig die Mündungen der Wasserläufe an der ostfriesischen Küste und an der Ems vom Schlick befreien.

Ein Jahr nach der Kiellegung auf der Schiffswerft Hermann Barthel in Derben/Sachsen-Anhalt wurde der 23 Meter lange, sieben Meter breite und vier Millionen Euro teure Neubau am Mittwoch im Hafen von Greetsiel durch die Staatssekretärin im Umweltministerium, Almut Kottwitz (Grüne), getauft. Die Räumung der Hafenbereiche, Außentiefs und Fahrrinnen ist eine Aufgabe, die sich der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes und Niedersachsen Ports sowie die Hafenzweckverbände teilen. Die „Utlandshörn“ ersetzt ein Schiff gleichen Namens, das 1954 gebaut und im Sommer 2010 außer Dienst gestellt wurde. Zusätzlich zur Räumung der Außentiefs soll das nach einem Ortsteil der ostfriesischen Stadt Norden benannte neue Räumschiff auch Schlepp- und Schubarbeiten übernehmen. Derzeit ist zwischen den Ostfriesischen Inseln und dem Festland nur die 1971 vom Stapel gelaufene „Hooge Hörn“ vom NLWKN unterwegs. Unterstützt wird das Schiff gelegentlich von dem 52 Meter langen Hopperbagger „Seekrabbe“ (THB 26. November 2015) von der landeseigenen Hafengesellschaft NPorts. bre/lni

Teilen
Drucken

Kundenservice

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne.

Kundenservice

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne.

Nach oben