Nordseeschützer unterstützen Positionspapier
Die Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste (SDN) begrüßt das aktuelle Positionspapier von neun Nautischen Vereinen, die unter Federführung des NV zu Kiel die „Einbindung der deutschen Lotsen in die Notfall-Konzepte des Havariekommandos“ fordern
Die SDN fordert, dass Lehren aus der Havarie gezogen werden, insbesondere in Bezug auf die Nutzung effektiver Kompetenzen. „Ist das Havariekommando, die staatlicherseits stets hoch gelobte Stelle zur Bewältigung komplexer Schadenslagen auf See und an der Küste, bestens mit Material, Technik und Personal ausgestattet? Nein“, so SDN-Vorsitzender Dieter Harrsen. Vielmehr würden jederzeit verfügbare Fachkompetenzen vom Havariekommando praktisch nie hinzugezogen – die rund 800 im hoheitlichen Auftrag und unter staatlicher Aufsicht tätigen deutschen Lotsen. Und das, obwohl gerade sie als nautische Fachleute in der Lage wären, mit allen Schiffsführungen auch in nautisch extremen Situationen professionell und auf Augenhöhe zu kommunizieren. bek
