Ostsee sicherer machen
Torpedos, Minen, Bomben und sonstige Munition. Explosive Erblasten aus den beiden Weltkriegen des vergangenen Jahrhunderts sind auf dem Grund des Binnenmeeres Ostsee noch reichlich vorhanden.
Sie aufzuspüren und unschädlich zu machen bleibt auch eine Daueraufgabe für die Marinen der Ostseeanrainer. Vom 25. März aufwärts widmet sich das Minenabwehrmanöver der baltischen Staaten, das sogenannte „Baltic Mine Countermeasures Squadron Exercise“, diesem großen Aufgabenpaket. Auch die Minenjagdexperten der Deutschen Marine werden an diesem Manöver mitwirken, gemeinsam mit ihren Kameraden aus Norwegen und Polen, den EU-Partnern Schweden und Finnland sowie natürlich den drei baltischen Nachbarstaaten. Deutscherseits werden als konkrete Einheiten die in Kiel beheimateten Minenabwehrboote „Weilheim“ (M 1095) und „Bad Rappenau“ (M 1067) auf Kurs östliche Ostsee gehen. Ihnen stehen dabei die beiden Tender „Rhein“ (A 513) und „Donau“ (A 516) als Logistik- und Unterstützungsplattformen zur Seite. Auch sie haben ihren Heimatstützpunkt in Kiel.
Die Einheiten der Deutschen Marine und die der anderen Partnernationen wollen das Manöver auch dazu nützen, um ihre Fertigkeiten im Rahmen gemeinsamer seemännischer Manöver, dem Gefechtsdienst und der Unterwasser-Minenabwehr zu verfeinern. Die deutschen Einheiten werden am 12. April 2019 in Kiel zurückerwartet. EHA
