„Papenburg“ mit Problemen

Die „Papenburg“ ist erneut auf der Ems havariert. Der portugiesische Schwerlastfrachter (IMO 8500599) war jetzt auf der Fahrt von Rostock nach Papenburg mit einer Neubausektion für die Meyer Werft unterwegs, als er bei Tonne 98 notankern musste. Grund waren Maschinenprobleme. Das Behördenschiff „Friesland“ (IMO 9031387) und der Schlepper „Gruno 4“ (IMO 9342669) kamen zu Hilfe. „Gruno 4“ zog die „Papenburg“ zurück nach Emden, wo sie am Südkai festmachte.

Es war nicht die erste derartige Havarie des Schiffes: Ende 2015 war die „Papenburg“ ebenfalls auf der Fahrt von Rostock nach Papenburg infolge eines Ruderschadens zwischen den Tonnen 44 und 46 auf der Ems festgekommen (THB 29. Dezember 2015). Im Dezember 2014 war es bei Überholungsarbeiten an Bord der „Papenburg“ auf der Mützelfeldtwerft in Cuxhaven zu einem Feuer gekommen, das von 40 Einsatzkräften binnen zwei Stunden gelöscht wurde. Noch unter dem Namen „Condock II“ war der Frachter im November 2013 mit einer 71 Meter langen Luxusyacht an Deck bei Otterøya (Norwegen) auf der Fahrt von Archangelsk nach Ancona auf Grund gelaufen.

Die „Papenburg“ ist 104 Meter lang, 20,5 Meter breit, hat 4,87 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 4244 Tonnen. Das Schiff läuft für das Harren & Partner Ship Management in Bremen und wurde 1986 auf der IJsselwerf in Capelle aan den IJssel als „Gruz“ gebaut. Weitere Namen waren „Clipper Cheyenne“, „Cheyenne“, „Black Rhino“ und „Condock II“. ts/fab

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