Physischer Schutz für IT-Systeme

Zugriffskontrolle: Smartkeeper blockiert USB-Ports. Foto: Smart Light Solutions
Eine neue physische IT-Sicherheitslösung zum Schutz kritischer Schnittstellen soll verhindern, dass Schadprogramme bewusst oder unbewusst eingeschleust werden – zum Beispiel in Schiffsnetzwerke. „Mit Smartkeeper lassen sich IT-Hardware-Schnittstellen physisch verriegeln, sodass ein Datenaustausch darüber nicht mehr möglich ist“, sagt Nils Fleischhauer, geschäftsführender Gesellschafter der Smart Light Solutions GmbH, die das Produkt entwickelt hat. So würden etwa USB-Schnittstellen grundsätzlich eine unmittelbare Gefahr darstellen und sollten daher geblockt werden.
Die Basis des Systems bildet ein USB-Schloss, das wie der dazugehörige USB-Schlüssel über eine individualisierte Codierung verfügt und somit ein hohes Maß an Zugriffskontrolle bietet.
„Smartkeeper bietet effektive Optionen zur Verhinderung von unautorisierten Zugriffen auf eine Vielzahl von PC-Schnittstellen“, sagt Dr. Dirk Sterzenbach, Inhaber des IT-Dienstleisters Fleet99, der zu den Kunden von Smart Light Solutions zählt. „Mit der physischen USB-Sicherheitslösung konnten wir in unseren Pilotprojekten sowohl den unerwünschten Datenabfluss als auch das Risiko des Einbringens von Schadsoftware drastisch reduzieren und in einigen Fällen sogar komplett verhindern.“ Smartkeeper-Produkte würden weltweit bereits von mehr als 500 Großunternehmen eingesetzt. bek
