Sicherheit mit viel Augenmaß

Der Schweriner Landtag kämpft weiter an vorderster Front für den substanziellen Erhalt einer deutschen Traditionsschifffahrt.

Damit das Ziel erreicht wird, ist es nach Überzeugung der Parlamentarier, einschließlich der SPD-CDU-geführten Landesregierung, unerlässlich, dass das Bundesverkehrsministerium die geplante, neue Schiffssicherheitsverordnung „mit Augenmaß“ ausgestaltet und dann auch umsetzt.

Der Sicherheit müsse genauso Rechnung getragen werden wie dem Erhalt des kulturellen Erbes und den wirtschaftlichen Belange der Betreiber. Mecklenburg-Vorpommerns Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) äußerte sich optimistisch für die anstehenden Gespräche in Berlin. Er erinnerte daran, dass der Bund außerdem zugesichert habe, die Betreiber der historischen Fahrzeuge im Fall von etwaigen Umbauten oder aufwändigen Nachrüstungen über ein spezielles Förderprogramm zur Seite zu stehen. Ein weiteres Treffen zwischen Vertretern der Traditionsschifffahrt und dem Bundesverkehrsministerium fand am Donnerstag in Berlin statt. Bei Redaktionsschluss lagen noch keine Angaben zum Verlauf vor. Ursprünglich sollte die neue Sicherheitsvorschrift zum 1. Januar in Kraft treten. Aufgrund verschiedener Interventionen, auch von der Jamaika-Koalition in Kiel, erfolgte eine Verschiebung des Termins. EHA/dpa

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