„Spessart“ wieder im Einsatz

Die „Spessart“ hat am Montag Wilhelmshaven verlassen. Das Versorgungsschiff der Deutschen Marine brachte einen planmäßigen Werft aufenthalt hinter sich und wird nun an der von der Europäischen Union geführten Operation „Atalanta“ teilnehmen. Die Werftarbeiten konnten wie geplant abgeschlossen werden.

Die „Spessart“ lief diesmal nicht wie gewohnt von ihrem Heimathafen in Kiel aus, sondern startete direkt aus Wilhelmshaven in den Einsatz. Unter dem Kommando von Kapitän Rolf-Heinrich von Bebern wird die „Spessart“ im Gebiet rund um das Horn von Afrika zum Einsatz kommen. Hauptaufgabe des Versorgungsschiffs wird es sein, die Fregatte „Bayern“ und Einheiten verbündeter Nationen mit Treibstoff zu versorgen. Die Besatzung der „Spessart“ wird Ende August 2016 in Wilhelmshaven zurückerwartet.

Die von der EU geführte Operation „Atalanta“ hat das Ziel, die Transporte des Welternährungsprogramms WFP zu schützen und die Piraterie am Horn von Afrika einzudämmen. Seit Beginn der Operation im Dezember 2008 wurde kein Schiff des WFP durch Piraten angegriffen. Dadurch erreichten bisher mehr als 800.000 Tonnen Nahrungsmittel und Hilfsgüter ihr Ziel. Die Tätigkeiten der Piraten sind mit Beginn der Operation signifikant zurückgegangen; seit etwas mehr als einem Jahr ist kein Handelsschiff in die Hände der Piraten gefallen, lautet die Zwischenbilanz der Deutschen Marine.

Das Einsatzgebiet von „Atalanta“ umfasst den See- und Luftraum im Golf von Aden, einen Teil des Indischen Ozeans und des Arabischen Meeres. Zuletzt wurde das EU-Mandat bis zum Dezember 2016 verlängert und inhaltlich angepasst. fab

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