Überladene Frachter gestoppt

Es gibt nicht nur überladene Lkw, sondern auch zu tief abgeladene Seeschiffe.

Die Beamten der Wasserschutzpolizei werfen dabei im Rahmen ihrer normalen Kontrollfahrten auch immer wieder einen Blick auf die Freibordmarke der Seeschiffe. Den Beamten der Wasserschutzpolizei in Brunsbüttel gingen jetzt gleich zwei Frachter ins Netz. Im ersten Fall betraf es den in Moldawien beheimateten Mehrzweckfrachter „NS Holland“ (IMO 9142526). Der 1996 gebaute Kümo hatte rund 167 Tonnen Dünger zu viel an Bord geladen. Der Carrier fiel den Beamten auf, als sie im Rahmen ihrer Routinearbeiten einen Blick auf die Lademarke warfen. Das Schiff lag entsprechend der Freibordmarkierung 20 Zentimeter zu tief im Wasser. Der Frachter musste daher seine Reise von Kiel in die Nordsee unterbrechen und eine Ankerposition auf der Elbe einnehmen. Zudem zogen die Wasserschützer eine Sicherheitsleitung von 1400 Euro ein.

Das zweite Vorkommnis betraf den Produktentanker „Chem Norma“ (IMO 9486192). Der auf den Marshall Islands registrierte Frachter war in Estland mit Flüssigdünger beladen worden. Die Freibordmarkierung lag 16 Zentimeter zu tief im Wasser. 2400 Euro Sicherheitsleistung und ein Weiterreiseverbot, das zum Lenzen der Ballasttanks genutzt werden musste, um wieder mehr Auftrieb zu bekommen, waren die Folge. FB/EHA

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