Von der Leyen „brennt“ für Korvette K 130

Es wurde auf der bundespolitischen Ebene hart um dieses maritime Großprojekt gerungen: Die Rede ist von einem zweiten Baulos für die Korvette Klasse 130 (K 130) für die Deutsche Marine.

Im Herbst 2017 war dann der Weg für das vor allem aus Sicht der Deutschen Marine wichtige Vorhaben frei, das den Bau von weiteren fünf Einheiten dieses inzwischen für eine Vielzahl von Einsätzen genutzten und bewährten Schiffstyps vorsieht.

Am Donnerstag erfolgt nun mit dem symbolischen Brennbeginn der Baustart für das zweite K-130-Paket. Dazu wird Bundesverteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen (CDU) von Berlin nach Lemwerder reisen, dem Sitz der Fr. Lürssen Werft. Das mittelständische Traditionsunternehmen bildet gemeinsam mit den Unternehmen Thyssenkrupp Marine Systems GmbH und German Naval Yards Kiel GmbH die „Arbeitsgemeinschaft K 130“ (ARGE K 130). Die Federführung liegt dabei bei der Lürssen-Gruppe.

Im Verlauf des Zeremoniells werden neben Verteidigungsministerin von der Leyen auch Werft-Chef Friedrich Lürßen sowie der Inspekteur der Deutschen Marine, Vizeadmiral Andreas Krause zu den Gästen sprechen. Das 2. Baulos stellt nach THB-Informationen einen Gesamtwert von rund zwei Milliarden Euro dar. Die ersten fünf Einheiten der „Braunschweig“-Klasse, zusammengefasst im 1. Korvettengeschwader in Rostock, kosteten noch gut 1,5 Milliarden Euro.

Das neue Korvetten-Quintett, das nach derzeitigem Planungsstand nacheinander ab 2022 ausgeliefert werden soll, wird modulweise an verschiedenen Werft-Standorten entstehen und in Hamburg bei der zur Lürssen-Gruppe gehörenden Blohm + Voss finalisiert. EHA

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