Wrack der „Condor“ geborgen

Das Wrack des vor einem Monat vor Fehmarn gesunkenen Fischkutters „Condor“ ist jetzt gehoben und am Dienstag mit dem Schwimmkran „Sanne A“ nach Rostock gebracht worden.

„Wir sind gegen 10 Uhr in Rostock angekommen“, teilte Bergungsleiter Jens Pap, Geschäftsführer des Baltic Taucherei- und Bergungsbetriebs, dem THB gestern auf Anfrage mit. In Rostock sollen Experten der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) in den nächsten Tagen das Schiff inspizieren, um die genaue Ursache für den Untergang herauszufinden. „Wie lange die Untersuchungen dauern werden, ist im Moment noch nicht abzusehen“, so Pap.

Die „Condor“ war am 6. Fe bruar drei Seemeilen vor Staberhuk gesunken, der Kapitän und sein Decksmann, beide aus Burg auf Fehmarn, kamen dabei ums Leben (THB 9. Februar 2016).

Der Kutter hatte damals kein Notsignal gesendet, und es herrschte auch kein stürmisches Wetter. Ebensowenig fanden Polizeitaucher bei einer Inspektion des Wracks Hinweise auf eine Schiffskollision.

Der 45 Meter hohe Schwimmkran „Sanne A“ hatte das rund 30 Tonnen schwere Wrack am Montagabend mit der Unterstützung des Bergungsfahrzeugs „Mira A“ zunächst aufgerichtet und dann aus 22 Metern Tiefe geborgen. Danach wurde die „Condor“ über Nacht zum Tonnenhof des Wasser- und Schifffahrtsamtes gebracht. „Die Bergung und der Transport nach Rostock sind reibungslos verlaufen“, bilanzierte Pap. bre/dpa

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