BG Verkehr hat Coronavirus im Blick
Die Entwicklung rund um den gesundheitsbedrohenden Coronavirus beschäftigt auch die Berufsgenossenschaft Verkehr (BG Verkehr) in Hamburg.
Das jedenfalls betont Christian Bubenzer von der Dienststelle Schiffssicherheit. Er verweist dabei darauf, dass in das erst vor Kurzem neu veröffentlichte „Medizinische Handbuch See“ des Seeärztlichen Dienstes der BG Verkehr bereits verschiedene konkrete Empfehlungen eingearbeitet wurden. Es geht dabei auch und gerade um Hygienemaßnahmen bei der Behandlung von möglicherweise infizierten Personen an Bord.
So müsse sich das behandelnde Fachpersonal unbedingt auf seinen Eigenschutz besinnen. Dazu gehört zum Beispiel, dass das Betreuungspersonal auf die an Bord befindliche persönlichen Schutzausrüstung (PSA) zurückgreift, also Untersuchungshandschuhe, OP-Mund-Nasenschutz oder die sogenannte Einmal-Schürze. Ganz wichtig sei auch die Händehygiene mit entsprechenden hochwirksamen Desinfektionsmitteln.
Was die potenziellen Patienten betrifft, sollten in jedem Fall Isolationsmaßnahmen von Infektionsverdächtigen und deren Kontaktpersonen eingeleitet werden.
Bei Verdachtsfällen sollte die Schiffsführung sehr frühzeitig den funkärztlichen Beratungsdienst Cuxhaven kontaktieren. Dessen Experten können bereits konkrete Hilfe gewähren. EHA
