Boskalis streicht weitere Jobs

Der niederländische Wasserbau-, Schifffahrts- und Offshore-Konzern Koninklijke Boskalis Westminster NV will rund 230 Arbeitsplätze am Stammsitz Papendrecht (bei Rotterdam) streichen.

Das gab das weltweit tätige, börsennotierte Unternehmen jetzt bekannt. Die Anpassung des Personalbestandes solle dabei sowohl über „natürliche Fluktuation“ als auch über eine Zusammenlegung von bislang getrennt eingerichteten Arbeitsplätzen erfolgen. „Betriebsbedingte Kündigungen sollen nach Möglichkeit vermieden werden“, ergänzte das Unternehmen. Der Betriebsrat wurde im Vorfeld über den angestrebten Personalabbau informiert.

Das Konzern-Management bettet die Stellenstreichung in den sogenannten „Corporate Business Plan 2017–2019“ ein. Er wurde bereits zu Jahresbeginn vorgelegt und soll in den kommenden 18 Monaten umgesetzt werden.

Die Maßnahme sei unvermeidlich, weil der Konzern weiterhin unter den Folgen der niedrigen Energiepreise leide: Damit gingen zu wenig neue Aufträge im Offshore-Bereich ein, so dass Mitarbeiter in der nachgeordneten Landorganisation überflüssig würden. Im Sommer 2016 hatte der Konzern angekündigt, sich von 24 Spezialschiffen und rund 650 Bordbeschäftigten weltweit zu trennen. EHA

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