BSH-Präsidentin: Schifffahrt hat gute Perspektiven

Wachstum der Weltbevölkerung, steigende Rohstoffbedarfe, verstärkte Globalisierung und die damit verbundene steigende Nutzung der Meere bieten der deutschen Schifffahrtsbranche hervorragende Zukunftsperspektiven.“

Darauf hat jetzt die Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), Monika Breuch-Moritz, hingewiesen. „Mit der steigenden Nutzung der Meere sind Chancen für die gesamte maritime Wirtschaft verbunden“, so die Präsidentin der zen tralen maritimen Behörde Deutschlands mit Sitz in Hamburg.

„Gerade in dem noch jungen Bereich des Meeresbergbaus benötigt die Offshore-Industrie zunehmend hoch spezialisierte Schiffe mit sehr hohen Sicherheits-, Arbeits- und Umweltstandards.“ Und gerade in dem Marktsegment der Spezialschiffe sei Deutschland sehr gut aufgestellt. Auch in der Entwicklung maritimer Technologien für Ex trembereiche wie den Tiefseebergbau, aber auch für das Monitoring der Meere und des Meeresbodens habe Deutschland gute Ausgangsbedingungen.

Schon jetzt sei zu beobachten, dass die maritime Industrie für diese Aufgaben bevorzugt Nordeuropäer einstellen würde. Die hohen Ausbildungsstandards qualifizieren sie für die besonderen Anforderungen der Arbeiten im Offshore-Bereich. Das waren die Ergebnisse des Arbeitskreises Ressource Meer auf dem 35. Seeschifffahrtstag, der vom 21. bis zum 25. September 2016 in Kiel stattfand.

Die Präsidentin forderte die maritime Branche auf, in Zusammenarbeit von Verwaltung und Wirtschaft spezielle Ausbildungs- und Qualifikationsmöglichkeiten zu entwickeln und anzubieten. „Die Sicherheits-, Verantwortungs- und Transparenzkultur der Offshore-Schifffahrt kann dabei als Vorbild dienen“, betonte Breuch-Moritz. FBi

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