Der „Condor“ kreist über Bremen

Bremen ist nicht nur Deutschlands Hafenstandort Nummer zwei. Es ist auch ein bedeutendes Zentrum für den Flugzeugbau.

Ein großer Name aus vergangenen Tagen: Focke-Wulf. Das Unternehmen entwickelte und baute bis zum Zweiten Weltkrieg und auch während des Krieges verschiedene Flugzeugmuster, darunter die Focke-Wulf FW 200 „Condor“ – eine Maschine, die zunächst für die zivile Luftfahrt in der zweiten Hälfte der 1930er-Jahre entwickelt und gebaut wurde. Das viermotorige Flugzeug galt bei seinem Erstflug am 27. Juli 1937 als technische Spitzenleistung. Neben der Deutschen Lufthansa flogen Maschinen in der zivilen Version auch für die dänische Det Danske Luftfartselskab (DDL) und die brasilianische Cruzeiro do Sul. 276 Maschinen wurden bis Kriegsende gebaut. Alle gingen verloren. 1999 wurde in Norwegen im Trondheim fjord eine FW 200 entdeckt und schließlich im Auftrag des Deutschen Technikmuseums in Berlin gehoben. Seit 2001 wird das Wrack bei Airbus in Bremen wiederaufgebaut. Über den aktuellen Sachstand berichten am Mittwochabend in Bremen Mitwirkende des Projektteams unter Leitung Jürgen Molkenthin im Rahmen der Reihe „Bremer Tagebuch“. Ort: Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5. Beginn: 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. EHA

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