Einbau der Fangedämme

Die Arbeiten zur Sicherung der Kleinen Schleuse Kiel-Holtenau sind in vollem Gange und werden voraussichtlich bis Dezember 2018 abgeschlossen sein. Nach dem Ausbau der fördeseitigen Schleusentore im Mai begannen jetzt die Arbeiten zum Einbau der Fangedämme, mit denen in einem ersten Schritt die Schleusenkammern zur Ostsee verschlossen werden.

„Die sechs Segmente der Fangedämme sind am Wiker Kanalufer zusammengefügt worden. Die jeweils rund 60 Tonnen schweren Stahlkonstruktionen werden nun mit dem Schwimmkran TK10 in die Außenhäupter der Kleinen Schleuse eingesetzt“, sagte Frank Bullerkist, Projektleiter für den Ersatzneubau der Kleinen Schleuse beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau. Danach werden die Fangedämme mit Sand aus der Ostsee verfüllt und dadurch stabilisiert. Bevor die kanalseitigen Schleusentore mit der letzten verbliebenen Landverbindung zur Mittelinsel ausgebaut werden können, müsse noch ein neuer Betriebsweg über die montierten Fangedämme errichtet werden, so Bullerkist.

Die zum Schutz vor Hochwasser verbliebenen Schleusentore im Binnenhaupt und das kanalseitige Verschließen der Schleusenkammern mit weiteren Fangedämmen sind für Oktober geplant. Danach werden beide Schleusenkammern mit auf dem Seeweg herangebrachtem Sand verfüllt und stabilisiert.

Die Kleine Schleuse ist wegen baulicher Schäden seit 2014 vorübergehend außer Betrieb und muss erst gesichert und stabilisiert werden, bevor mit dem Rückbau begonnen werden kann. Der Ersatzneubau der Kleinen Schleuse ist an gleicher Stelle und in ähnlichen Bauwerksabmessungen geplant. Erst nach dessen Fertigstellung kann mit der Instandsetzung der Großen Schleuse begonnen werden. fab

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