Ermittlungen gegen P&R
Bei der insolventen Investmentfirma P&R haben Anleger möglicherweise über Jahre hinweg Geld in Schiffscontainer gesteckt, die gar nicht existierten.
Das geht aus der bisherigen Bestandsaufnahme des vorläufigen Insolvenzverwalters Michael Jaffé hervor. Die Staatsanwaltschaft München I hat deshalb jetzt Ermittlungen unter anderem wegen Betrugsverdachts gegen frühere und heutige Geschäftsführer aufgenommen, teilte die Behörde am Donnerstag mit.
Nach Angaben Jaffés und der Staatsanwaltschaft steht den 1,6 Millionen Schiffscontainern, die über vier zu der Gruppe gehörende Verwaltungsgesellschaften an rund 54.000 Anleger verkauft wurden, eine Flotte von nur rund 600.000 Boxen gegenüber. Sämtliche Angaben müssten allerdings noch überprüft werden. dpa/fab
