Farbenfroher Tankerbesuch auf der Elbe

Es gibt Schiffe, die einfach auffallen: zum Beispiel aufgrund ihrer Linienführung, besonderer Aufbauten oder eines auffälligen Farbanstrichs.

All das trifft auf den Doppelhüllentanker „Stena Premium“ (IMO 9413523) zu, der kürzlich den Hamburger Hafen angesteuert hatte. Der mit 36.168 BRZ vermessende Tanker ist Teil der sogenannten P-Max-Serie, die insgesamt zehn Einheiten umfasst. Die Schiffe entstanden dabei im Zeitraum 2005 bis 2011.

Für einen besonderen Wiedererkennungswert der Öl- und Produktentanker sorgt unter anderem das achtern angeordnete Brückenhaus mit den beiden markanten, turmartigen Schiffsschornsteinen. Deren optischen Abschluss bildet das Logo der schwedischen Traditionsreederei Stena. Zu dem Konzern gehört neben dem Fähr- und RoRo-Schiff-Segment auch die Sparte Flüssigladung, die unter dem Markennamen Stena Bulk firmiert.

Die 1982 gegründete Gesellschaft disponiert aktuell über eine Flotte von insgesamt 100 Schiffen unterschiedlicher Größe und damit Leistungsfähigkeit. Etwa 20.000 Mitarbeiter werden allein in dieser Sparte beschäftigt. Sie richtet sich mit ihren Transport- und Logistikdienstleistungen im Wesentlichen an Unternehmen aus der weltweiten Öl- und Chemieindustrie. Dabei rechnet sich Stena Bulk mit seinem Marktauftritt, der Flottengröße und der Service-Vielfalt selbstbewusst zum weltweiten Spitzenfeld dieses Segments.

Die jetzt in Hamburg abgefertigte „Stena Premium“ entstand 2011 auf der kroatischen Werft Shipyard Split, wobei der Doppelhüllentanker zunächst den Namen „Brodosplit 465“ führte.

Das DNV GL klassifizierte Spezialschiff ist 183 Meter lang, rund 40 Meter breit und weist 65.055 tdw an Tragfähigkeit auf. Unter Bermuda-Flagge fahrend, gehört der moderne Tanker der Northern Marine Management im UK. EHA

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