Fusionsplan verworfen

Die E.R. Capital Holding und die Rickmers Holding werden ihren angekündigten Zusammenschluss im Schiffsmanagement „derzeit nicht weiter verfolgen“.

Das hätten beide Seiten nach intensiver Prüfung entschieden, teilten die Hamburger Reedereien jetzt mit (<link http: www.thb.info>www.thb.info 26. August 2016). Ihre Zusammenarbeit in puncto Schiffsversicherung und Schiffsmaklerei wollen die Unternehmen dagegen vertiefen und die Kooperation auf weitere Aktivitäten des Schiffsmanagements ausweiten.

"Auf Basis ihrer soliden Finanzlage verfolgt E.R. Schiffahrt weiterhin die Strategie, das internationale Third-Party-Geschäft durch langfristige Partnerschaften mit renommierten Linienreedereien sowie privaten und institutionellen Schiffseignern auszubauen, insbesondere in Asien“, so die E.R. Capital Holding. „Wir sind trotz der Absage des Mergers davon überzeugt, dass es strategisch sinnvoll ist, größere Shipmanagement-Einheiten zu bilden. Wir sind in jeder Hinsicht dazu bereit, Partnerschaften zu bilden oder Akquisitionen durchzuführen“, sagte Jochen Klösges, CEO der E.R. Capital Holding.

Creditreform hatte vor kurzem den Ausblick für die Rickmers Holding von „stabil“ auf „negativ“ gesenkt. Das Unternehmensrating der Reederei liegt mit „CCC“ in der Kategorie „kaum ausreichende Bonität, hohes bis sehr hohes Ausfallrisiko“. fab

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