Hafen-Sparte trübt die gute Bilanz

Rund 24 Millionen Tonnen hat RheinCargo in den Häfen umgeschlagen, Foto: RheinCargo GmbH
Die RheinCargo GmbH trotzt den schwierigen Marktbedingungen im Schifffahrtsbereich. Zwar verzeichnete der Logistikdienstleister bei seinen Hafengeschäften im vergangenen Jahr einen Rückgang, allerdings konnte das Unternehmen insgesamt seine Leistungsbilanz um 4,7 Prozent verbessern, wie gestern mitgeteilt wurde. Das Gesamtvolumen der in den Häfen umgeschlagenen und auf der Schiene transportierten Güter betrug 46,3 Millionen Tonnen. Ein Jahr zuvor hatte RheinCargo nur 44,3 Millionen Tonnen bewegt.
Trotz stabiler Wasserverhältnisse litt die Hafen-Sparte. Der wasserseitige Umschlag sank um 2,1 Prozent. Nimmt man die landseitigen Umschläge hinzu, lag das Gesamtgütervolumen in den Häfen bei 24,26 Millionen Tonnen. Das entspricht einem Minus von 4,7 Prozent. 2018 sei wegen des dramatischen Niedrigwassers viel Güterverkehr auf Bahn und Lkw verlagert worden, begründete Geschäftsführer Jan Sönke Eckel. Das Geschäft habe man nicht wie erhofft zurückgewinnen können.
Besser lief es in der Bahn-Sparte, in der das Transportvolumen um 17,4 Prozent gesteigert werden konnte. jki