Hafen verdient mehr Aufmerksamkeit

Vielfalt garantiert Hamburgs Stärke: Hafen, Werften, Industrie und der Dienstleistungssektor, Foto: Arndt
Ein künftiger Senat muss den Hafen und die mit ihm direkt verbundenen Branchen wieder mehr in den Fokus rücken mit dem Ziel, einen auch und gerade im internationalen Wettbewerb starken Hafen- und Logistik-Standort zu erhalten.
Dafür sprechen sich der Unternehmensverband Nord (UVNord) und der Spitzenkandidat der CDU zur Bürgerschaftswahl am 23. Februar, Marcus Weinberg, aus. Er war jetzt mit Spitzenvertretern des Wirtschaftsverbandes, darunter auch dessen Vizepräsident Reinhold von Eben-Worlée, zu einem Gedankenaustausch im Hafen-Klub zusammengekommen. Für Weinberg muss ein Senat in spe dafür Sorge tragen, dass Hamburg nicht nur einen sicheren Platz unter den Top-5-Wirtschaftsregionen in Europa einnimmt, sondern für Nordeuropa als die führende Wirtschaftsmetropole gilt.
Der Hafen verdiene auch deshalb mehr Zuwendung, weil Hamburg innerhalb der ARA-Range beim Seegüterumschlag inzwischen „stagniert“. Zu einem starken Wirtschaftsstandort gehört für UVNord und Weinberg aber auch, dass Hamburg, wo immer sinnvoll und möglich, die enge Verzahnung mit den Nachbarbundesländern im Allgemeinen und die direkte Kooperation mit der Kommunalregion suchen solle. Weinberg: „Eine länder übergreifende Zusammenarbeit bringt uns auf allen Ebenen voran – als Wirtschafts-, Wissenschafts- und Innovationsstandort.“
Mit Blick auf bevorstehenden Bürgerschaftswahlen hat der Junge Wirtschaftsrat Deutschland für den heutigen Dienstagabend zu einer Diskussionsrunde mit Spitzenvertretern der verschiedenen Parteien eingeladen. Leitmotiv: „Hamburg vor der Bürgerschaftswahl: Programme & Perspektiven der Parteien“. Die anmeldungspflichtige Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in den Räumlichkeiten der Firma Jones Lang LaSalle SE am Alten Steinweg 1. EHA
