Hamburgs Stau-Infarkt

Über dem Hamburger Hafen braut sich neues, hausgemachtes Ungemach zusammen.

Die zeitgleiche Einrichtung von großen Straßenbaustellen im unmittelbaren Zu- und Ablauf der Box-Terminals im Bereich des Waltershofer Hafens, vor allem aber im Zulauf zum CTA in Altenwerder, stellt eine zunehmende Belastung der Lkw-basierten Ver- und Entsorgungsverkehre dar. Container-Trucker schaffen so nur noch Bruchteile ihrer Touren. Folge: Die Be- und Entlade-Abläufe an der Kaikante werden empfindlich getroffen. Der Marktführer HHLA ist ebenso alarmiert wie andere Teile der Hafenwirtschaft. Die Störungen könnten die Fahrpläne der Reedereien durcheinanderbringen. Diese könnten wiederum Schiffsanläufe streichen. Bei der HHLA denkt man sogar darüber nach, Box-Carrier zwischen den verschiedenen Terminals zu verholen. Das wäre aber mit hohen Zusatzkosten und Zeitverlusten verbunden. Erst ab Mitte August könnte es eine Entspannung geben. EHA

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