Hapag-Lloyd fährt gute Zahlen ein
Die Containerlinien-Reederei Hapag-Lloyd hat im abgelaufenen Jahr von besseren Frachtraten und Sparmaßnahmen profitiert. So konnte der Konzern den Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) 2019 um mehr als 80 Prozent auf 811 Millionen Euro steigern. Das teilte die Reederei am Mittwoch in Hamburg mit dem Verweis auf vorläufige Zahlen mit.
Profitieren konnte der Konzern dabei zusätzlich auch von einem positiven Effekt aus einer neuen Rechnungslegung (Erstanwendung des IFRS-16-Standards). Die Umsätze erhöhten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um rund neun Prozent auf 12,6 Milliarden Euro.
Für das Gesamtjahr kam Hapag-Lloyd auf eine durchschnittliche Frachtrate von 1072 US-Dollar pro TEU – 2,6 Prozent höher als 2018. Die Reederei macht hierfür auch „eine stärkere Fokussierung auf profitablere Fahrtgebiete sowie ein aktives Erlösmanagement“ verantwortlich.
Positiv zum Umsatz beigetragen hätten aber auch eine um 1,4 Prozent auf mehr als zwölf Millionen TEU gesteigerte Transportmenge und ein stärkerer US-Dollar-Wechselkurs gegenüber dem Euro. Der stärkere Dollar trieb allerdings auch die Transport aufwendungen. Sie erhöhten sich auf 9,7 Milliarden Euro (2018: 9,6 Milliarden Euro).
Den Geschäftsbericht 2019 sowie einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr veröffentlicht Hapag-Lloyd am 20. März. bek/kl/dpa-AFX
