Hapag-Lloyd-HV stimmt zu

Die Aktionäre von Hapag-Lloyd haben auf der Hauptversammlung allen Tagesordnungspunkten zugestimmt. „Insbesondere wurden die nötigen kapitalrelevanten Voraussetzungen für den geplanten Zusammenschluss mit der arabischen Linienreederei UASC geschaffen“, teilte die Reederei jetzt mit. Auch die Erweiterung des Aufsichtsrats von zwölf auf 16 Mitglieder fand die erforderliche Mehrheit. Hintergrund ist, dass die heutigen Hauptanteilseigner von UASC, Qatar Holding und der Public Investment Fund Saudi Arabiens, nach dem Vollzug der Transaktion jeweils einen Sitz im Aufsichtsrat von Hapag-Lloyd besetzen sollen. Der Zusammenschluss beider Reedereien steht noch unter dem Vorbehalt kartellrechtlicher Genehmigungen.

Hapag-Lloyd wird nicht nur größer, sondern auch internationaler und vor allem wettbewerbsfähiger“, sagte Hapag-Lloyd-Chef Rolf Habben Jansen in seiner Rede (THB 29. August 2016). „Durch den Zusammenschluss sichern wir uns die nötigen Großschiffe, um niedrige Transportkosten per Container zu erzielen. Mit den bereits getätigten Investitionen von UASC in diese Schiffsklassen sind seitens Hapag-Lloyd in den kommenden Jahren vorerst keine weiteren Investitionen in Großschiffe notwendig.“ Seitens der Aktionäre wurde in der Generaldebatte dazu allerdings kritisch angemerkt, dass sich Hapag-Lloyd durch den Zusammenschluss derart hoch verschulde, dass die Ratingagentur Moody’s den Ausblick für die Reederei von „positiv“ auf „stabil“ gesenkt habe. fab

Teilen
Drucken

Kundenservice

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne.

Kundenservice

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne.

Nach oben