Hapag-Lloyd macht Gewinn

Eines der größten Schiffe in der Hapag-Lloyd-Flotte: der 400 Meter lange 19.870-TEU-Carrier „Al Nefud“, Foto: Hapag-Lloyd
Die Reederei Hapag-Lloyd ist dank höherer Transportmengen, besserer Frachtraten und einem stärkeren US-Dollar zum Jahresstart in die Gewinnzone zurückgekehrt.
Unter dem Strich stand im ersten Quartal 2019 ein Gewinn von 96 Millionen Euro nach einem Verlust von 34 Millionen ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Dabei steckte die Reederei die deutlich gestiegenen Treibstoffpreise weg. Vorstandschef Rolf Habben Jansen sprach von einem „sehr ordentlichen“ Start ins Jahr.
So steigerte Hapag-Lloyd den Umsatz im ersten Jahresviertel um 17 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro, obwohl die Transportmenge nur um zwei Prozent auf 2,9 Millionen Standardcontainer (TEU) zulegte. Die durchschnittliche Frachtrate verbesserte sich auf 1079 US-Dollar pro TEU (Q1 2018: 1029 USD/TEU), höhere Bunkerpreise von 425 US-Dollar je Tonne wirkten sich dagegen negativ auf das Quartalsergebnis aus. Im ersten Quartal des Vorjahres waren es nur 372 US-Dollar je Tonne gewesen.
Der operative Gewinn (EBIT) vervierfachte sich auf 214 Millionen Euro. Analysten hatten im Schnitt mit einem geringeren Anstieg gerechnet. „Für das Jahr 2019 sind wir vorsichtig optimistisch, trotz leicht gedämpfter Prognosen für das Weltwirtschaftswachstum und höherer Treibstoffpreise“, so Habben Jansen. dpa-afxp/bek
