HHLA stundet zinslos die Miete

Hilfe für Corona-geschädigte Unternehmen: Gewerbliche Mieter in städtischen Immobilien können ihre Miete auf Antrag ab sofort zinslos für drei Monate stunden lassen. Darauf haben sich die öffentlichen Immobilienunternehmen Sprinkenhof, GMH, LIG und die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) mit der Finanzbehörde verständigt. „Wir unterstützen diese Maßnahme“, teilte eine HHLA-Sprecherin mit. Mit der Tochterfirma HHLA Immobilien entwickelt und vermietet der Konzern Quartiere mit Hafenbezug. Gegründet für den Bau der Hamburger Speicherstadt bewirtschaftet das Unternehmen bis heute den größten historischen Lagerhauskomplex der Welt.

Die Mietunterstützung ist eine von zehn Maßnahmen, mit denen der Senat die Hamburger Wirtschaft vor der Pleitewelle retten will. Bedrohten Firmen könne das Angebot durch die Krise helfen und die Vermieter sicherten sich so mittelfristig die Mieter, betonte Finanzsenator Andreas Dressel (SPD).

Ungeachtet dessen wird der HHLA-Mutterkonzern am Mittwoch, 25. März um 11 Uhr über die eigene geschäftliche Entwicklung informieren. Wegen der Corona-Krise wird die Bilanz-PK aber als Telefonkonferenz stattfinden.  jki

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