Maritime Branche in Schlüsselrolle

Die maritime Wirtschaft ist nach Ansicht der Bundesregierung eine der Schlüsselbranchen in Deutschland.

Das Umsatzvolumen werde auf bis zu 50 Milliarden Euro jährlich geschätzt, außerdem seien bis zu 400.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt von der maritimen Wirtschaft abhängig. Das geht aus dem jetzt von der Bundesregierung als Unterrichtung vorgelegten Sechsten Bericht über die Entwicklung und Zukunftsperspektiven der maritimen Wirtschaft in Deutschland hervor.

In dem Sachstandsbericht, der alle zwei Jahre im Voraus der Nationalen Maritimen Konferenz veröffentlicht wird, hebt die Bundesregierung die weitergehende gesamtwirtschaftliche Bedeutung der maritimen Wirtschaft hervor – schätzungsweise jeder zweite Arbeitsplatz in der Industrie hänge vom Export ab. Etwa 60 Prozent der Warenexporte und ein Großteil der Rohstoffimporte erfolgten über den See- oder Wasserweg. Zum 30. November 2018 befanden sich den Angaben zufolge etwa 2150 Handelsschiffe im Eigentum deutscher Reedereien, das entspricht der fünftgrößten Flotte der Welt. hib/ger

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