NOK: Schwimmkran kommt später

Die Bergungsarbeiten am havarierten NOK-Schleusentor in Kiel-Holtenau mit einer Spezial-Diamantsäge gestalten sich schwieriger als zunächst erwartet.

Das bestätigte Matthias Visser, stellvertretender Leiter des Wasser- und Schifffahrsamtes in Holtenau (WSA), dem THB auf Anfrage. Eine Erklärung: Das Tor besteht aus einem mit Stahlverstrebungen durchzogenen Hohlraum. Im Zuge des Sägeprozesses kommt es immer wieder zum „Verklemmen“ des gerade einmal einen Zentimeter starken Spezialsägeseils. Für die inzwischen personell aufgestockte Tauchermannschaft der Firma Taucher Knoth aus Hamburg bedeutet das jedes Mal: erneuter Taucheinsatz.

Visser betonte, dass es für einen solchen Bergungsfall weltweit kein technisches Vorbild gebe. In jedem Fall steht jetzt fest: Der zunächst für diese Woche geplante Schwimmkraneinsatz verschiebt sich um voraussichtlich eine Woche. Damit verbunden ist auch, dass sich weder das WSA noch der General-Bergungsnehmer, die Werft Nobiskrug, zum Namen des potenziellen Schwimmkrans äußern. WSA-Experte Visser bleibt bei seiner Standardformulierung vom „Abstimmungsprozess“. Trotz des komplizierten Gesamtablaufs hält man es beim WSA aber weiterhin für möglich, dass die betroffene Schleuse doch Ende März, Anfang April wieder verfügbar ist. EHA

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