Öko-Förderung für kleine Schiffe

Das Ecoship60-Netzwerk wird für weitere 24 Monate durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft gefördert. Das teilte der Zusammenschluss von Unternehmen und Forschungseinrichtungen für die maritime Wirtschaft jetzt mit.

Damit beginne nun die zweite Phase des Vorhabens, in dessen Mittelpunkt Forschung und Entwicklung zu alternativen Antriebssystemen für kleinere Schiffstypen stehen. In der ersten Phase von Ecoship60 hatten vor allem Netzwerkbildung und Konzeption auf dem Programm gestanden. Inzwischen gehören dem Zusammenschluss 21 Einrichtungen an, davon 11 reguläre und 10 assoziierte Partner. Jüngste Neuzugänge sind laut Netzwerkangaben der Lehrstuhl für Regelungstechnik der Technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und die Bundesanstalt für Wasserbau sowie die Unternehmen Aventics, Danfoss Power Solutions und Hydac International.

Ziel des Ecoship60-Netzwerks ist, für kleinere Schiffstypen mit einer Länge bis zu 60 Meter umweltschonende Antriebssysteme zu entwickeln, die es den Nutzern erlauben, zu geringen Kosten bei hoher Leistung und großer Reichweite zu fahren. Zu den Kernfeldern gehören mögliche Einsätze auf Freizeit-, Arbeits- und Patrouillenfahrzeugen sowie auf Personenfähren – darunter Projekte unter anderem mit den Schwerpunkten Energierückgewinnung aus Wärme und Schiffsbewegung, intelligente Steuersysteme und alternative Treibstoffe. ger

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