Per Bahn schnell und staufrei nach Rotterdam
Die zur Eurogate-Gruppe gehörende Intermodal-Tochter EGIM (Eurogate Intermodal) wird ab dem 1. Juli Europas mit Abstand umschlagstärksten Seehafen Rotterdam über ein neues Bahn-Angebot mit drei wichtigen Zielorten in Süddeutschland verbinden. Das kündigte das Unternehmen am Dienstag an.
Ein wichtiger Grund zur Etablierung des neuen Ganzzugangebotes, das den Maashafen mit drei wichtigen innerdeutschen Terminals für den kombinierten Ladungsverkehr (KV) in München, Nürnberg und Kornwestheim bei Stuttgart verbindet, ist das wachsende Containeraufkommen über Rotterdam. Die drei deutschen Inlands-Terminals sind eingebettet in ein hoch verdichtetes Industrieumfeld. Losgelöst von der jetzt vorbereiteten EGIM-Initiative, die in der Startphase drei wöchentliche Ganzzugverbindungen zwischen Rotterdam und den drei KV-Terminals vorsieht, bemüht sich der niederländische Seehafen bereits seit vielen Jahren intensiv darum, den ladungsstarken süddeutschen Wirtschaftsraum stärker an Rotterdam zu binden.
Die neuen Ganzzüge werden innerhalb des weitläufigen Rotterdamer Hafengebiets an verschiedenen Containerterminals abgefertigt. Es sind im Einzelnen der ECT Delta und der Euromax-Terminal auf der Maasvlakte 1. Die Terminals APMT II und RWG werden über den sogenannten Rotterdam Port-Shuttle erreicht. EHA
