Reichlich maritime Themen auf der Agenda

Für die CDU-SPD-Grünen Landesregierung in Schleswig-Holstein zeichnen sich diese Woche bedeutende Weichenstellungen zugunsten der maritimen Verbundwirtschaft, aber auch in puncto Energiewende ab.

Dazu gehört im Besonderen der Besuch von Bundeswirtschaftsminister Dr. Peter Altmaier (CDU) in Kiel. Wie der THB erfuhr, kommt Altmaier, der in der Berliner GroKo auch für das Gelingen der „Energiewende“ verantwortlich zeichnet, am Donnerstag mit seinem Parteikollegen und Ministerpräsidenten in Kiel, Daniel Günther, zusammen.

Ebenfalls Bestandteil der Gesprächsrunde, die, wie es heißt, bereits seit Längerem auf der Tagesordnung steht, ist Dr. Bernd Buchholz, der liberale Wirtschaftschef in der Kieler Jamaika-Koalition. Zwei Aspekte interessieren den Gast von der Spree ganz besonders: die Pläne für den Bau einer Landstromversorgung für Fähr- und später auch Kreuzfahrtschiffe im Kieler Hafen. Und: der angestrebte Bau eines zentralen deutschen LNG-Import-Terminals am Standort Brunsbüttel. Für beide Vorhaben setzt sich das Kabinett um Daniel Günther mit besonderem Nachdruck ein. Es sind Ziele, die auch im gemeinsamen Koalitionsvertrag hinterlegt sind.

Der Besuch Altmaiers zum Aspekt LNG erscheint optimal geplant: Am Donnerstagnachmittag wird es im Unterelbehafen eine Schwerpunktveranstaltung rund um den Bau eines Flüssiggas-Terminals geben. Auf ihr spricht nicht nur Wirtschaftsminister Buchholz, sondern auch Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch. Auch er plädiert für den Bau eines solchen Terminals an der Unterelbe.

Für den Freitag dreht sich bei Ministerpräsident Günther dann alles um Schiffbau, die Werften und die Zuliefererindustrie. Seine Gesprächspartner kommen an dem Tag von der Gewerkschaft IG Metall Küste, angeführt von ihrem Chef Meinhard Geiken. Bei der Arbeitnehmervertretung wächst die Sorge über die möglichen Auswirkungen der sich abzeichnenden Umstrukturierungen bei wichtigen Unternehmen der Branche, allen voran bei German Naval Yards Kiel (GNYK) sowie TKMS. Auch das Thema Zukunft des Marineschiffbaus in Deutschland als Ganzes wird Gegenstand des Spitzentreffens. EHA

Teilen
Drucken

Kundenservice

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne.

Kundenservice

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne.

Nach oben