Salzgitter hofft auf Diplomatie
Der Stahlkonzern Salzgitter hofft angesichts der weiter drohenden US-Zölle auf europäische Stahlprodukte auf eine diplomatische Lösung.
Die Ankündigungen der Zölle durch US-Präsident Donald Trump hatten die Salzgitter-Aktie Anfang des Jahres in Turbulenzen gebracht. „Hoffentlich kommt nicht so viel hinterher, und Diplomatie bekommt eine Chance gegen die Renaissance des Kalten Krieges“, sagte Salzgitter-Chef Jörg Fuhrmann am Donnerstag auf der Hauptversammlung des Konzerns in Braunschweig. Trump hatte zuerst Zölle auf Stahlimporte in die USA angekündigt, die EU davon aber kurz vor Einführung dann befristet von den Zöllen befreit. Ob die Befreiung erhalten bleibt, ist noch offen.
Der Stahlkocher hatte Ende April die Prognose nach oben korrigiert und das Vorsteuerergebnis 2018 auf 250 bis 300 Millionen Euro prognostiziert. Vorher war Salzgitter von 200 bis 250 Millionen Euro ausgegangen. Im Vorjahr hatte der Vorsteuergewinn bei 238 Millionen Euro gelegen. Im ersten Quartal erreichte der Vorsteuergewinn 95,9 Millionen Euro und übertraf damit die Markterwartungen. fab/dpa
