Sorge um maritime Wirtschaft an der Weser

Mit Blick auf die bevorstehenden Koalitionsverhandlungen in Bremen fordert der Wirtschaftsverband Weser (WVW) ein deutliches politisches Bekenntnis zur Förderung der maritimen Wirtschaft.

„Wir haben große Sorge, dass Projekte, an deren Planung und Realisierung seit vielen Jahren intensiv gearbeitet wird, im Zuge der Regierungsbildung auf der Strecke bleiben“, sagt Uwe Beckmeyer, Parlamentarischer Staatssekretär a.D. und Vorsitzender des Wirtschaftsverbands. Die künftige Koalition müsse den Ausbau der Hafeninfrastruktur sicherstellen.

Der WVW hatte die Parteien vor der Bürgerschaftswahl eigenen Angaben zufolge zu ihren Positionen zum Ausbau der Infrastruktur, zur Anpassung der Fahrrinnen von Außen- und Unterweser und zur Vereinbarkeit von Wirtschaftsentwicklung und Umweltschutz befragt. „Das deutliche Bekenntnis von SPD und CDU zur Weservertiefung und zum weiteren Ausbau der Mittelweser trägt den Bedürfnissen der Wirtschaft Rechnung“, teilt Beckmeyer mit. Dagegen seien von den Grünen Vorbehalte gegen die erforderlichen Anpassungsmaßnahmen formuliert worden. „Wir erwarten, dass auch die künftige Regierungskoalition die notwendigen Maßnahmen ermöglicht“, betonte der WVW-Vorsitzende. bek

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