Thyssenkrupp im Minus
Der Stahl- und Industriekonzern Thyssenkrupp ist im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2019 ins Minus gerutscht.
Unter dem Strich steht für die Monate Januar bis März ein Nettoverlust von 99 Millionen Euro – nach einem Gewinn von 240 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Negativ wirkte sich dabei neben einer schwächeren Nachfrage im Komponentengeschäft und in der Stahlsparte sowie steigenden Verlusten im Anlagenbau auch die Erhöhung der Rückstellung für eine erwartete Kartellstrafe im Stahlgeschäft auf etwas mehr als 100 Millionen Euro aus. Der Quartalsumsatz kletterte wiederum um 2 Prozent auf 10,6 Milliarden Euro, der Auftragseingang um 1 Prozent auf rund 10,4 Milliarden Euro.
Konsequenzen – auch nach der geplatzten Fusion mit dem indischen Tata-Konzern – hatte Thyssenkrupp bereits am Freitag angekündigt: Weltweit sollen in den kommenden drei Jahren 6000 Arbeitsplätze abgebaut werden, davon 4000 in Deutschland. dpa-AFX/ger