Tor-Trennung angelaufen

Hat es in sich: die Diamant-Spezialsäge fürs Schleusentor, Foto: WSA Kiel
Weiterhin steht nicht fest, welcher Schwimmkran bei der für die kommende Woche vorgesehenen Bergung der beiden Schleusentor-Hälften in Kiel-Holtenau zum Einsatz kommt.
Das bestätigte ein Sprecher des zuständigen Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Kiel dem THB auf Anfrage. Man habe aber weiterhin volles Vertrauen in den mit der Havariebeseitigung beauftragten Generalunternehmer, die Nobiskrug-Werft in Rendsburg. Indes begannen am Donnerstag die Arbeiten mit der Spezialsäge am schwerstbeschädigten, mehr als 1000 Tonnen schweren Tor. Eigentlich sollten die Sägetätigkeiten bereits am Mittwoch aufgenommen werden, jedoch wurde kurzfristig noch einmal der geplante Durchtrennpunkt am Tor überprüft und danach neu festgelegt. Das machte zusätzliche Tauchereinsätze erforderlich.
Die Spezial-Diamantsäge der Kieler Firma DIA-G schneidet sich durch den mehr als 100 Jahre alten Stahl mit einer Geschwindigkeit von rund 90 Kilometern pro Stunde. Die an ein Endlosband erinnernde Spezialsäge ist insgesamt 60 Meter lang. Sie wird das Tor von unten nach oben durchtrennen. Die beiden Torhälften sollen später mittels Schwimmkran aufgenommen und auf einen Arbeitsprahm abgesenkt werden. Danach wird das Ersatztor eingeschwommen. Ende März soll die inaktive NOK-Schleusenkammer wieder nutzbar sein. EHA
